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MailmissbrauchVorwort: Das Problem ist mittlerweile auch schon etwas älter - Absenderadressen werden in Mails gefälscht. Immer wieder ärgerlich, wenn man hunderte von Mailrückläufern hat - mit der Information man hätte einen Virus oder Spam versendet, oder das der Empfänger nicht erreichbar ist. (Verflucht seien unfähige Systemadministratoren!) Mittlerweile findet sich ein SPF-Record in meiner Zone, aber da das kaum jemand zu prüfen scheint, löst dies das Problem auch nicht. Damals stand folgender Text auf meiner Homepage Warnung : Heute
22.11.2001 3 Uhr hat jemand in meinem Namen Werbemails mit XXX Werbung
verschickt. Diese Mails enthalten verdächtigen Javascriptcode! Deshalb Mail gar
nicht erst öffnen. Wenn schon geschehen auf keinen Fall die Seite besuchen.
Auch hier wird auf eingeschalteten Javascriptcode überprüft. Virengefahr!!! Also jetzt die Ergebnisse: Zunächst mal zu den Logdaten - war wohl ein normaler Robot, der das Web nach Mailadressen absucht, also keine Chance. Hier der Javascriptcode als txt Die Seite war bei einem spanischen Provider gehostet. D.h. eigentlich nur die Umleitung, denn schaut man sich den Quelltext an sieht man folgendes: Also zunächst mal nix gefährliches. Alle 8 Sekunden lädt die Seite ein php-Script nach, welches wohl Dialersoftware auf dem Userrechner installieren will. Mit dem IE hat man wenig Chancen das alles zu sehen (deaktivierte Klickereignisse), aber da gibt's ja noch den NS. Dem spanischen Provider (der im Übrigen scheinbar keine internationale Version seiner Seiten wie z.B. englisch anbietet) fällt es somit schwerer durch Scannen seiner Inhalte solche Seiten bzw. Bilder zu entdecken (weil sie ja auch nicht auf seinem Server liegen). Mittlerweile ist der spanische Provider aber immerhin schneller geworden, was das Abschalten solcher Seiten anbelangt. Wir sehen hier, dass der eigentliche Host vins283.dreamhost.com ist. Eine whois-Abfrage liefert: Später war auch unter Heise (ct) folgendes zu lesen: Die Rückkehr der Geschlechtsnocken Da ich nicht weis wie lange so was archiviert bleibt - hier eine kurze Zusammenfassung:
heise stand in Kontakt mit dem
italienischen Unternehmen, das die Dialer in Europa vermarktet. Sie wollten die
Telefonnummer sperren lassen und den hier schuldigen ausmachen. (Heisa - echt
Clever :-) so kriegt man ihn/sie) Ein guter Artikel zum Thema Spam: |